Das LIR stärkt internationale Vernetzung durch Henriette Herz-Scouting-Programm
Im Rahmen des Henriette Herz-Scouting-Programms der Alexander von Humboldt-Stiftung erhält Prof. Dr. Marianne Müller die Möglichkeit, bis zu drei internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ein Humboldt-Forschungsstipendium vorzuschlagen und für gemeinsame Forschungsaufenthalte am Institut zu gewinnen.
Die Alexander von Humboldt-Stiftung gehört zu den bedeutendsten deutschen Förderorganisationen für internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Mit ihrem globalen Humboldt-Netzwerk stärkt sie langfristige wissenschaftliche Partnerschaften und fördert den internationalen Austausch über Fach- und Ländergrenzen hinweg. Mit dem Henriette-Herz-Scouting-Programm ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung erfolgreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland, herausragende internationale PostDocs gezielt für gemeinsame Forschungsvorhaben an deutschen Forschungseinrichtungen zu gewinnen. Ausgewählte Scouts können bis zu drei Kandidatinnen und Kandidaten für ein Humboldt-Forschungsstipendium vorschlagen, das nach positiver formaler Prüfung direkt verliehen wird. Mit der Auswahl als Henriette-Herz-Scout wird neben ihrer wissenschaftlichen Sichtbarkeit auch Prof. Dr. Müllers persönliches Engagement in der Nachwuchsförderung gewürdigt - ein Bereich, den sie seit vielen Jahren aktiv durch Mentoring, strukturierte Betreuung und die frühe Einbindung junger Forschender in internationale Forschungsnetzwerke prägt. Ziel des Programms ist es, neue fachliche und internationale Kooperationen zu fördern, Wissenschaftstalente für Forschung in Deutschland zu gewinnen und das weltweite Humboldt-Netzwerk weiter auszubauen.
Für das LIR ist die Auswahl von Prof. Dr. Marianne Müller als Henriette Herz-Scout ein wichtiger Schritt zur weiteren Internationalisierung. Durch diese Möglichkeit können internationale Kooperationen gezielt erweitert, neue wissenschaftliche Impulse gesetzt und langfristige Forschungsbeziehungen aufgebaut werden.
Über die Auswahl und Ankunft der Fellows und ihre Forschungsvorhaben am LIR wird zu gegebener Zeit erneut berichtet.